Da wir uns entschieden hatten, das Sommerfest nicht wie im letzen Jahr vom Wetter diktieren zu lassen, war das NH Hotel Forsthaus der ideale Platz, um 70 Menschen wetterunabhängig eine schöne Zeit zu bereiten. In diesem Sommer stand die Entspannung im Vordergrund: Ohne streng fixiertes Rahmenprogramm hatten wir die Möglichkeit, gemeinsam zu essen und einfach nur zu reden. Die Kinder wurden phantastisch durch unser Mitglied Sandra Ohr betreut, so dass viele Eltern die Zeit nutzen konnten, ihr Netzwerk zu erweitern. Nachdem auch das Wetter entsprechend freundlich gestimmt war, wurde der Brunch bis zum Nachmittag ausgedehnt!

Entgegen aller gängigen Cliches: Die WJ´ler sprechen auch über die Kreisgrenzen hinweg miteinander! Um Worten auch Taten folgen zu lassen, luden die Kreise Ansbach, Gunzenhausen, Erlangen, Fürth, Nürnberg und Schwabach in die Kunst- und Kulturscheune nach Mannhof: Der  Zulauf zu dieser Veranstaltung zeigt, dass tatsächlich reges Interesse aneinander besteht. In kleinen Gruppen von 6 WJ´lern hatten wir an diesem Abend die Möglichkeit uns kennen zu lernen und unsere Netzwerke auf die Nachbarstädte auszudehen. Auch nach den vielen Vorstellungsrunden war zu sehen, dass an diesem Abend auf regionale Gruppenbildung verzichtet wurde, und der Infoaustausch auch ohne Anmoderation funktionierte. Als Beweismaterial dienen die folgenden Fotos:

Geschichte kann bekanntlich ein ziemlich langweiliges Thema sein. Die Ankündigung, dass Herr Helmut Krämer – Ehrenvorsitzender des Heimatvereins Cadolzburg – ca 90 Minuten über die Geschichte der Burg referieren würde, sorgte deshalb nicht unbedingt gleich für große Aufregung. Aber soviel bereits vorweg: Herr Krämer ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass die Zeit keine Rolle spielt, wenn der Vortrag fesselnd ist. Und da mit viel fränkischem Charme und Enthusiasmus die trockenen, geschichtlichen Daten plötzlich spannend wurden, sahen wir hinterher die Burg mit völlig anderen Augen.  So erfuhren wir, dass 1157 die Cadolzburg erstmals als Burg der Abenberger Rangaugrafen erwähnt wurde, sie Mitte des 13. Jhdt. in den Besitz der hohenzollerschen Burggrafen zu Nürnberg gelangte und bis zum Ende des 18. Jhdts ein wichtiges Verwaltungszentrum des Markgrafentums Brandenburg-Ansbach blieb. Zum Ende des zweiten Weltkriegs ging in den letzten fränkischen Kriegstagen die Burg in Flammen auf und blieb jahrzehntelang in Trümmern liegen. Seit einigen Jahren arbeitet man am Wiederaufbau des historischen Schmuckstücks. Den Gesprächen beim anschließenden gemeinsamen Essen in der Burgschänke war zu entnehmen, dass Geschichte durchaus für Alle spannend sein kann, es kommt, wie so oft, einfach nur darauf an, wie sie präsentiert wird!

“Es gibt nichts, was nicht umsetztbar ist “, sagt Reza Tabrizi zum Thema Plexiglas. Was das allerdings konkret bedeutet und wie vielschichtig die Möglichkeiten tatsächlich sind, davon konnten wir uns beim Unternehmensbesuch in der Tabrizi Kunststoffverarbeitung GmbH selbst überzeugen. Im Unternehmen, das sich mit Leidenschaft der Verarbeitung von Acrylglas und Kunststoffen widmet, wurde uns am Objekt gezeigt, dass es nicht nur um Design und Technik geht, sondern auch um die Umsetzung kreativer Ideen. Charmant wurden wir durch die Produktionsstätten geführt und durften sogar am Prozess teilhaben – das betreute Bohren eines Lochs in einen Plexiglasschlüssel erfreute sich größter Beliebtheit.  Im Kunststoffladen von Ayten Tabrizi gleich nebenan wurde uns dann präsentiert, wie vielseitig Plexiglas zum Einsatz kommen kann: Vom Stuhl bis zur Salatschüssel findet sich für jeden Geschmack das richtige Produkt. Im Anschluss an die Besichtigung hatten dann alle WJ-ler die Möglichkeit, sich im stimmungsvollen und elegant dekorierten Rahmen auszutauschen.

Nach langer Zeit trafen sich die Wirtschaftsjunioren wieder einmal bei der SpVgg Greuther Fürth. Zunächst wurde den rund 40 Teilnehmern ein Rundgang durch das Stadion und den “neuen” VIP-Bereich geboten. Holger Schwiewagner erläuterte sehr anschaulich den Geschäftsablauf eines Zweitliga Fußballvereines. Am Ende des Rundganges durften wir die VIP-Logen besichtigen – sehr beeindruckend, dass dieses Gebäude in Containerbauweise (von der Firma Cadolto) errichtet wurde.

Im Anschluss lernten wir die Jugendprojekte der SpVgg Greuther Fürth kennen. Konrad Fünfstück (Juniorenkoordinator) ließ uns mit seinem Impulsreferat hinter die Kulissen der Jugenarbeit der Greuther blicken. Dabei erfuhren wir, dass der Verein mit seiner Nachwuchsförderung/ -ausbildung zu den besten Leistungszentren in Deutschland gehört. Da bekanntlich das Zeitfenster für eine aktive Karriere begrenzt ist und nicht aus jedem jungen Fußballtalent einmal ein Profi werden kann, legt der Verein sehr großen Wert auf eine gute schulische und berufliche Ausbildung der Spieler. Herr Schwiewagner warb bei den Wirtschaftsjunioren um mögliche Praktikums- und Ausbildungsplätze für den Greuther Nachwuchs. Danach gab es noch einen Fußballerimbiss und nette Gespräche.

8. März 2010

Dress for Success

Rund 50 Wirtschaftsjunioren nahmen im wundervollen Ambiente des Restaurants Schäfer  an der Veranstaltung “Dress for Success” teil. Das langjährige Mitglied Dagmar P. Heinke zeigte das Leistungsportfolio ihres Unternehmens New Image auf. Wir haben erfahren, dass Dresscode und Auftreten wichtige Softskills sind und damit wesentliche Erfolgsinstrumente im Business darstellen. Außerdem wissen die männlichen Teilnehmer nun, dass braune Anzüge ein no go sind ;-). Im Anschluss an den interessanten und für viele auch lehrreichen Vortrag von Dagmar, wurde von Tommy Schäfer ein exzellentes 3 Gänge Menü serviert. Die Wirtschaftsjunioren und Interessenten – wir haben uns über viele neue Gesichter gefreut – haben wieder rege Gebrauch vom Networking gemacht.

Wirtschaft ist spannend und geht uns alle an!

An dieser Stelle mag die Frage sicherlich berechtigt sein: Wie passt das zusammen -  ein Schülerwettbewerb und die Fürther Wirtschaftsjunioren? Doch die Wirtschaftsjunioren können und wollen noch mehr als nur zu „Networken“ – Bildung geht uns alle an, unabhängig welcher Altersgruppe wir angehören.

Deshalb führen die Wirtschaftsjunioren bereits seit Jahren dieses Projekt – das den klingenden Namen Wirtschaftswissen im Wettbewerb trägt, durch. Das gefällt uns, denn der Anreiz dahinter ist simpel: Schüler können für Wirtschaftsthemen begeistert werden und zeitgleich wird der Sinn für unternehmerisches Denken geweckt. Ziel dabei sollte sein, das Verständnis für ökonomische Zusammenhänge zu fördern.
Wir finden, dass das ein sehr schöner Grundgedanke ist – die Wirtschaftsjunioren als Grundstein eines möglichen Unternehmertums – als Motivator für Schüler, sich mit Wirtschaftthemen im Allgemeinen und ganz besonders im Zusammenhang mit ihrer eigenen Ausbildung und Zukunftsplanung zu befassen. Zudem gibt es aus unserer Sicht kaum eine effektivere Vernetzung von Schule und Wirtschaft.

Aufgrund dessen haben wir uns im Herbst 2010 mit allen städtischen Gymnasien und jenen des Landkreises in Verbindung gesetzt und haben unser Projekt vorgestellt – das Gott sei Dank auch überall Anklang fand. 361 Mädchen und Jungen der neunten Jahrgangsstufe sind unserem Aufruf gefolgt und haben am Wettbewerb teilgenommen.
Beantwortet werden mussten 30 Multiple Choice Fragen zu Themen wie Ausbildung, Existenzgründung, Wirtschaft, Internationales, Gesellschaft und Politik.

Bei der Pressekonferenz, die am 24.02.2010 auf Einladung des Landrats im Landratsamt stattfand, wurde dann der Kreissieger Lion Schulz vom Heinrich Schliemann Gymnasium gekürt. Verbunden mit dem besuch des Bundesfinales in Berlin war auch ein Preisgeld in Höhe von 150.-. Neben der Prämierung des Landkreissiegers Moritz Lutzer vom Wolfgang Borchert Gymnasium in Langenzenn wurden auch die zweit- und drittplazierten Schüler und die Gymnasien per se für die Teilnahme belohnt.

8. Februar 2010

Brauereiführung bei Tucher

Knappe 90 Mitglieder und Interessenten fanden sich an diesem Montagabend in der Kantine der Tucher-Brauerei in Fürth ein, um in zwei Gruppen fachkundig durch die Brauerei geführt zu werden. Nach einer Einstimmung über die Unternehmens- und Erfolgsgeschichte der Firma Tucher durch deren Geschäftsführer, Fred Höfler, ging es anschließend  zur Verkostung der einzelnen Getreidesorten, zur Besichtigung der Abfüllung und durch ein Labyrinth aus Metallrohren und Testanlagen wieder zurück in die Kantine.
Dort hatten wir Gelegenheit, die Produkte der Firma ausführlichst zu verkosten und dazu passend ein ausgezeichnetes fränkisches Büffet zu genießen. Da die Veranstaltung auf ein derartig großes Interesse bei den Mitgliedern stieß, hatten wir ausreichend Gelegenheit, uns wieder einmal untereinander auszutauschen und unseren Netzwerkgedanken zu pflegen, was auch in extenso genutzt wurde. Gut so!

30. Januar 2010

Tanzworkshop bei Alex

Die Wirtschaftsjunioren schwingen das Tanzbein

Fast  ;-)  immer im Takt waren die Wirtschaftsjunioren Fürth bei der Tanzschule Alex. Trotz weiterer wichtiger gesellschaftlicher Parallelveranstaltungen in Franken fand sich ein Häuflein tanzfreudiger Mitglieder in wirklich sehr angenehmer und entspannter Atmosphäre auf dem Tanzparkett ein. Neben einem kurzen Auffrischen des Discofoxes wurden die Wirtschaftjunioren ihrem Ruf als Trendsetter wieder gerecht: der lateinamerikanische Bachata steht dieses Jahr – so versicherte es uns Alex – wieder ganz oben auf der Trendliste und wir durften ihn kennenlernen. Ein enspannter gesellschaftlicher Abend mit lateinamerikanischen Hüftbewegungen und ständig wechselnden TanzpartnerInnen: wj-Herz, was willst Du mehr … :-)

18. Januar 2010

Jahreshauptversammlung

Im Turnus von zwei Jahren wählen unsere Mitglieder im Rahmen der jährlich stattfindenden Hauptversammlung unseren Vorstand neu. Zudem wird hier
noch einmal der Blick auf das vergangenen Jahr gerichtet, Rechenschaft abgelegt und ein Ausblick auf das Jahr 2010 und seine Veranstaltungen gegeben.

Im Casino der Sparkasse Fürth fanden nach unserem obligatorischen Aperitif und nach einem spannenden Vortrag des Sparkassenvorstandsvorsitzenden Hans Wölfel zum Thema „Die zukünftige wirtschaftliche Perspektive aus der Sicht eines Kreditinstitutes“ unsere Neuwahlen statt.
Beinahe unverändert startet das Vorstandsteam in seine zweite Legislaturperiode.
Leider stand uns Dr. Jeannette Kamm hierbei nicht mehr zur Verfügung, wird uns aber dennoch auch in Zukunft in gewohnter Manier unterstützen. An diesem Punkt nochmals herzlichen Dank für die tolle Mitarbeit!
An ihrer Stelle steht nun in Zukunft Michaela Taubmann, Geschäftsführerin des Complex in Fürth. Herr Rechtsanwalt Michael Au wurde ebenso wie die Vorsitzende, Dr. Alexandra Beer-Scharwächter auf zwei weitere Jahre WJ-Fürth Vorstand gewählt.